Wasser- und Naturschutz

„Wasserflächen sind auch durch Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege zu erhalten und zu vermehren; Gewässer sind vor Verunreinigungen zu schützen, ihre natürliche Selbstreinigungskraft ist zu erhalten oder wieder herzustellen; nach Möglichkeit ist ein rein technischer Ausbau von Gewässern zu vermeiden und durch biologische Wasserbaumaßnahmen zu ersetzen.”

§ 2 Abs. 1, Ziffer 6 des Gesetzes über Naturschutz und Landschaftspflege – (Bundesnaturschutzgesetz = BNatSchG)

Über das kostbarste Lebensmittel der Erde

Es kommt sauber, klar, gekühlt und naturbelassen aus unserem Wasserhahn. Doch bevor gesundes, keimfreies Trinkwasser in den Haushalten aus der Leitung fließen kann, muss zunächst die Basis – das Rohwasser – gewonnen werden. Entweder aus Grundwasser, das mittels Brunnen an die Oberfläche befördert wird oder aus Quell- bzw. Oberflächenwasser, d.h. aus Flüssen und Seen etc.

Um das Quellgebiet für die Trinkwassergewinnung – unser Wasser wird ausschließlich aus den von Natur aus gesicherten Grundwasserschichten gewonnen – auch künftig vor externen Verunreinigungen zu schützen, unterliegt die Nutzung des Areals rund um die Brunnen besonderen Auflagen. Die Eigentümer werden in diesem Fall für die eingeschränkte Erlaubnis zur Bewirtschaftung von der Wasserversorgung Rottal entschädigt.

Wasserschutzzonen im nördlichen Versorgungsgebiet
Wasserschutzzonen im südlichen Versorgungsgebiet
Brunnen
Egglham 1 und 2

… liegen in einem
ca. 38 ha großen
Wasserschutzgebiet
Brunnen
Anzenkirchen 1 und 2

… liegen in einem
ca. 27 ha großen
Wasserschutzgebiet
Brunnen
Mannersdorf

… liegt in einem
ca. 32 ha großen
Wasserschutzgebiet
Brunnen
Wolkertsham

… liegt in einem
ca. 34 ha großen
Wasserschutzgebiet
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