Störungssicherheit

Für alle Fälle vorbereitet

B2-1-5-32206094_xxlTrotz aller sorgfältigen Vorabmaßnahmen kann es zu unvorhersehbare Ereignissen kommen – wie ein Rohrbruch oder Hochwasser etc. – die eine Störung im Versorgungssystem verursachen. Auch für diese Eventualitäten sind Wasserversorgungsunternehmen bestens vorbereitet. Vom DVGW, dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches e.V., gibt es für solche und andere Fälle ein technisches Regelwerk, das die technischen Anforderungen für Planung, Bau und Betrieb von Wasserversorgungsanlagen festlegt.

Für eventuelle unvorhergesehene Notfälle ist die Wasserversorgung Rottal mit einer 24-Stunden-Bereitschaft gerüstet und der durchgängige Betrieb der Anlagen ist jederzeit durch eine eigene Notstromversorgung gesichert. Dies ist besonders für den kontinuierlichen Druckausgleich wichtig.

Im Falle eines eventuellen Stromausfalles übernimmt in all unseren Anlagen ein dieselbetriebenes Notstromaggregat die Energieversorgung. Um Störfälle künftig schneller festzustellen und zu lokalisieren, wurden in den letzten Jahren sämtliche Anlagen des Zweckverbands über ein Prozessleitsystem miteinander verbunden.

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c1-02-11872075_xlIn dringenden Notfällen ist unter der Telefonnummer
08744 – 96 120 ( = Rufweiterleitung Bereitschaftdienst)
jederzeit ein Techniker für Sie erreichbar.

Die ZWR Mitarbeiter, die die Anlage betreuen, können jederzeit per Internet die aktuellen, gespeicherten Daten abrufen. Jede Unregelmäßigkeit beim Wasserverbrauch oder technischen Störung der Anlagen wird rund um die Uhr sofort an den verantwortlichen Betreuer gemeldet, der dann die entsprechenden Schritte für eine reibungslose Wasserversorgung einleitet und die kontinuierliche Versorgungssicherheit aufrechterhält.

Zukunftspläne – Einsatz moderner Technologie

Für die Zukunft wird die Option der Funkauslesung der Wasserzähler in den Abgabeschächten geprüft. Dabei können die Fördermengen des Rohwassers sowie die Abgabemengen des Trinkwassers in Abständen von 15 Minuten aufgezeichnet und gespeichert. Der besondere Nutzen dieser Technologie besteht darin, dass durch diese Form der Analyse der gespeicherten Daten eventuelle, bisher unerkannte Rohrbrüche im öffentlichen Leitungsnetz lokalisiert und frühzeitig behoben werden können. Dadurch können Wasserverluste erheblich minimiert werden.

Kooperationen für Notfälle und Engpässe

Eine weitere Strategie zur unterbrechungsfreien Versorgungssicherheit sind Kooperationen zur gegenseitigen Notversorgung mit Nachbargemeinden. Beispiele für solche Notverbünde sind:

Hochbehälter Wolfgrub mit Markt Tann
Hochbehälter Taubenbach mit der Gemeinde Julbach oder auch Markt Tann.

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