Unsere Anlage

Trinkwasser aus dem Rottal – ausschließlich aus Grundwasser

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Beim Zweckverband Wasserversorgung Rottal wird das Trinkwasser ausschließlich aus Grundwasserressourcen des Erschließungsgebietes der Rott gewonnen. Dieses hat sich tief in der Erde über lange Zeiträume durch Versickern gesammelt – vorwiegend in Kies- und Sandschichten. Je tiefer die Niederschläge in den Boden gesickert sind und je länger sie dort verweilen, desto mehr Stoffe – beispielsweise Kalk, Mangan oder Eisen etc. – nimmt das Sickerwasser auf seinem Weg durch die Bodenschichten auf. Diese wirken parallel aber auch gleichzeitig auch wie ein natürlicher Filter, der unerwünschte Stoffe aus dem Sickerwasser zurückhält und dieses reinigt.

StandortMenge
Stand: 2014
Wassergewinnung
aus eigenen Brunnen960.243 m³
aus eigenen Quellen0
Fremdbezug von
Stadtwerke Pfarrkirchen203.038 m³
Markt Tann29.975 m³
von Gemeinde Julbach125 m³
von Gemeinde Bad Birnbach0
von Gemeinde Johanneskirchen1.178 m³
Gesamtes Wasseraufkommen 20141.194.559 m³
Wasserabgabe an
Stadtwerke Pfarrkirchen (Rohwasser)376.634 m&³3;
Hochbehälter Birnbach109.956 m³
Markt Tann0
Haushalte - verrechnet578.846 m³
Feuerwehren ca. 600 m³
sonstige Abnehmer (Behälterr., Standrohre) 3.650 m³
Abgabe zur Weiterverteilung gesamt 812.280 m³
Eigenverbrauch ZWR für
Rückspülungen5.645 m&³3;
im Verteilnetzca. 500 m³
Wasserabgabe gesamt812.280
Rechnerische Wasserverlustmenge118.728

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Die Dauer dieses Versickerungsprozesses, die Länge der Wege, die das Wasser zurücklegt, seine Verweildauer im Boden sowie dessen geologische Beschaffenheit machen die Qualität des jeweiligen Grundwassers aus – je tiefer das Grundwasserreservoir liegt, desto reiner ist das Rohwasser in der Regel.

Im günstigsten Fall ist das Wasser am Ende so sauber, dass es ohne aufwendige künstliche Reinigung als Trinkwasser verwendet werden kann. Dazu wird es in tiefen Brunnen gesammelt und an die Wasserwerke weitergeleitet. Da das Grundwasser ein kostbares Gut ist – ohne sauberes Trinkwasser kann kein Leben existieren – muss es daher unbedingt vor Verunreinigung geschützt werden. Aus diesem Grund befinden sich die Brunnen in ausgewiesenen Wasserschutzgebieten, für die spezielle Vorschriften der Bewirtschaftung gelten. Sofern diese Areale von Landwirten bewirtschaftet werden, werden diese für die Einhaltung der Auflagen vom jeweiligen Wasserversorgungsunternehmen entschädigt.

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Satzung für die öffentliche Wasserversorgungseinrichtung –
Zweckverband Wasserversorgung Rottal
(Wasserabgabesatzung = WAS)

Auf Grund von Art. 23 und Art. 24 Abs. 1 Nm. 1 und 2 und Abs. 2 der
Gemeindeordnung (GO) erläßt der Zweckverband Wasserversorgung Rottal
folgende Satzung:

§ 1 Öffentliche Einrichtung
§ 2 Grundstücksbegriff - Grundstückseigentümer
§ 3 Begriffsbestimmungen
§ 4 Anschluß- und Benutzungsrecht
§ 5 Anschluß- und Benutzungszwang
§ 6 Befreiung vom Anschluß- und Benutzungszwang
§ 7 Beschränkung der Benutzungspflicht
§ 8 Sondervereinbarungen
§ 9 Grundstücksanschluss
§ 10 Anlage des Grundstückseigentümers
§ 11 Zulassung und Inbetriebsetzung der Anlage des Grundstückseigentümers
§ 12 Überprüfung der Anlage des Grundstückseigentümers
§ 13 Abnehmerpflichten, Haftung
§ 14 Grundstücksbenutzung
§ 15 Art und Umfang der Versorgung
§ 16 Anschlüsse und Benutzung der Wasserleitung für Feuerlöschzwecke
§ 17 Wasserabgabe für vorübergehende Zwecke, Wasserabgabe aus öffentlichen ...
§ 18 Haftung bei Versorgungsstörungen
§ 19 Wasserzähler
§ 20 Meßeinrichtungen an der Grundstücksgrenze
§ 21 Nachprüfung der Wasserzähler
§ 22 Änderungen; Einstellung des Wasserbezugs
§ 23 Einstellung der Wasserlieferung
§ 24 Ordnungswidrigkeiten
§ 25 Anordnungen für den Einzelfall, Zwangsmittel
§ 26 Inkrafttreten

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