Auftrag und Ziele

Beste Wasserqualität aus dem Rottal

b1-1-xart1-28849523_xxlWir sind stolz darauf, dass der Zweckverband seit seinem Bestehen seine Kunden jederzeit mit bakteriologisch einwandfreiem und qualitativ hervorragendem Trinkwasserversorgen konnte. Das ist nicht überall so. Bundesweit häufen sich die Fälle von verschmutzten Trinkwasserquellen – Im Rottal haben wir dagegen nur an einigen wenigen Stellen sehr geringe Nitratwerte gemessen sowie keinerlei Rückstände von Pflanzenschutzmitteln. Dies zeigt, dass der vorsorgende Trinkwasserschutz bisher sehr effizient war und dass die betreffenden Landwirte in unseren Wasserschutzgebieten rund um die Brunnen i.d.R. das Land sehr schonend bewirtschaften. Das dies auch künftig so bleibt, bedeutet kontinuierliche Kontrolle und regelmäßigen Dialog mit den betreffenden Anrainern.

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Der Zweckverband Rottal ist größenmäßig so ausgerichtet und strukturiert, dass sukzessive alle Bewohner im Versorgungsgebiet zentral mit qualitativ einwandfreiem Trinkwasser versorgt werden können. Die Eigenversorgung aus privaten Brunnen, die aufgrund der starken Zersiedelung im Rottal wird sich jedenfalls künftig problematischer gestalten als in der Vergangenheit – sei es aus Gründen der abnehmenden Wasserqualität oder aufgrund temporärem Versiegens der Brunnen.

Aufgaben für die Zukunft

So wurden 2014 die Gemeindeteile Stocka und Oberbreitenbach an die zentrale Wasserversorgung angeschlossen, da sie über immer schlechtere Wasserqualität zu kämpfen hatten. Gleiches gilt für acht Egglhamer Ortsteile – Schnecking, Öd, Limbach, Hoisberg, Wampendobl, Hausschwendt, Haag und Kindham – die ebenfalls über schlechte Wasserqualität und zunehmenden Wassermangel klagten. Eine der wichtigsten Aufgaben – neben Modernisierung und Sanierung – wird daher der Anschluss der restlichen, bisher noch privat versorgten Ortsteile sein, um künftig alle Bewohner im Versorgungsgebiet mit ausreichend sauberem Trinkwasser versorgen zu können.

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Die wachsenden Aufgaben werden zusätzliche finanzielle Mittel notwendig machen – für Vorsorge-, Instandhaltungs-, Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen. Wo möglich, bemüht sich der Zweckverband hier um öffentliche Fördermittel, die jedoch künftig immer schwieriger zu bekommen sind. Für die nächsten vier Jahre sind Investitionen von 16 Millionen eingeplant, die unter anderem Freistaat Bayern gefördert werden. Diese fließen in die Ersterschließung von rund 800 Anwesen im Versorgungsgebiet, wobei ca. 150 km Rohrleitungen verlegt werden. U.a. sind Neubaugebiete in Dietersburg, Reut, Wittibreut, Zeilarn und Egglham – wo es um 50 neue Anwesen geht – betroffen.

Oberste Prämisse ist Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit

Auf jeden Fall sind Wirtschaftlichkeit und der verantwortungsvolle, vorausschauende Umgang mit notwendigen Investitionen oberste Prämisse beim ZWR. Mit interkommunaler Zusammenarbeit können z.B. teure Erschließungskosten vermieden werden. So beziehen Gemeindeteile des ZWR Wasser von den Stadtwerken Pfarrkirchen oder aus Arnstorf.

b0-xart-14981972_xxlGleichzeitig liefert auch der ZWR Wasser in Gemeinden außerhalb des eigenen Versorgungsgebiets. „Rottaler Wasser“ – abgesichert durch Wasserlieferverträge – fließt mittlerweile über die Gemeinde Markltl sogar bis nach Oberbayern. Und für kurzfristige Versorgungsengpässe bestehen ebenfalls Kooperationen mit anderen Wasserversorgern – wie zum Beispiel mit dem Markt Tann. Hier können beide Seiten die Versorgungssicherheit auch in Spitzen- oder Ausnahmezeiten sichern, ohne ihre eigenen Anlagen vergrößern zu müssen. Um auf ungeplante bauliche Anforderungen – diese gehören neben allen Planungen für langfristige Projekte auch zu unserem täglichen Geschäft – schnell und flexibel reagieren zu können, hat der ZWR 1999 die 100-prozentige Tochter Wassertechnik Rottal GmbH gegründet. D.h. der ZwR kann große Teile der Bau- und Sanierungsarbeiten kosteneffizient und zeitnah in eigener Regie durchführen.

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